Die Nachfrage nach Photovoltaik steigt weiterhin - und damit der Druck auf Solarbetriebe, Dachdecker und Planungsbüros, schnell und präzise zu arbeiten. Ende 2024 lag die in Deutschland installierte PV-Leistung bei rund 100 Gigawatt; 2025 stammten etwa 16 % der öffentlichen Nettostromerzeugung aus Solarstrom1solarwirtschaft.de - Fehler in Planung oder Wartung wirken sich daher direkt aus.

Drohnenaufnahmen sind inzwischen ein zentraler Baustein für PV-Planung und PV-Inspektion: Sie liefern präzise Daten für Dach- und Freiflächenanlagen, erhöhen die Sicherheit und beschleunigen den Workflow messbar. Mit KI-gestützter 3D-Gebäudemodellierung wie der Airteam Fusion Plattform entstehen automatisch Planungsdaten aus Drohnenbildern.

In diesem Leitfaden erfährst du Schritt für Schritt:

  • welche rechtlichen Anforderungen 2026 in Deutschland für professionelle Drohnenflüge zur PV-Planung und -Inspektion gelten
  • welche Hardware & Software sinnvoll ist
  • wie ein praxisnaher Workflow von Flugplanung bis PV-Angebot aussieht
  • wie du thermische Drohneninspektionen normgerecht in die Wartung integrierst
  • wie du typische Fehler vermeidest

Voraussetzungen: Was du vor dem ersten PV-Drohnenflug 2026 brauchst

Bevor du startest, sollten diese Punkte geklärt sein.

Rechtliche Voraussetzungen

  • EU-Drohnenkategorie "offen" (A1/A2/A3) verstanden (siehe Schritt 2)
  • UAS-Betreiberregistrierung beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) mit eID (UAS-Betreiber-ID) für Drohnen mit Kamera oder über 250 g2ringfoto.de
  • EU-Kompetenznachweis A1/A3 ("kleiner Drohnenführerschein"), bei fast allen professionellen Anwendungen erforderlich3de.wikipedia.org
  • EU-Fernpilotenzeugnis A2, falls du näher an unbeteiligten Personen und Gebäuden arbeiten willst (typisch bei Dach-PV im Wohngebiet)4lds.sachsen.de
  • Haftpflichtversicherung für Drohnen (gesetzlich vorgeschrieben)5allianz.de
  • Kenntnisse zu UAS-Geozonen, Flugbeschränkungen und lokalen Verboten (z. B. Naturschutzgebiete, Kontrollzonen, Regierungsviertel)6uas-operations.bund.de

In Deutschland ist für jeden Drohnenbetrieb eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Flüge ohne Sondergenehmigung sind meist erlaubt, sofern die Vorgaben eingehalten werden7deutsche-familienversicherung.de

Technische Voraussetzungen

  • Vermessungsfähige Drohne (z. B. RTK-fähiges Modell, hohe Bildauflösung)
  • Für Inspektion und Wartung: Thermalkamera oder Thermaldrohne
  • GPS-/RTK-System für zentimetergenaue Ortung
  • Ausreichend Akkus und Speicherkarten
  • Airteam Konto für Upload, 3D-Gebäudemodellierung und Datenexport

Software & Workflow

  • Zugang zur Airteam Fusion Plattform für automatische 3D-Aufmaße und Planungsdaten (z. B. für PV*SOL, Eturnity, PVcase, AutoCAD)
  • PV-Planungssoftware, abgestimmt auf deinen Betrieb (z. B. PV*SOL, Eturnity)
  • Standardisierte Projektordner und Dateibenennung (für RGB- und Thermobilder)
  • Klare interne Zuständigkeiten: Wer plant, wer fliegt, wer wertet aus?

Schritt 1: Anwendungsfall & Projekttyp klar definieren

Lege vor Start deinen Anwendungsfall fest.

Typische Szenarien:

  • PV-Planung auf Einfamilienhäusern
    • Ziel: schnelles Dachaufmaß, Verschattungsanalyse, Ertragsprognose
    • Daten: 3D-Dachmodell, Traufen/Firslinien, Gauben, Aufbauten, Umgebung
  • Gewerbliche Dachanlagen & Industriehallen
    • Ziel: präzise Flächen- und Statikgrundlagen, Kabel- und Fluchtwege
    • Daten: hochgenaue 3D-Modelle, Lastzonen, Flachdachdetails
  • Freiflächenanlagen / Solarparks
    • Ziel: Layout, Geländemodell (Topografie), Wege, Zaunverlauf
  • Wiederkehrende PV-Inspektion & Wartung
    • Ziel: Hotspots, Minderleistung, Isolationsprobleme, Verschmutzung
    • Daten: Thermomosaik, Einzelbilder, Fehlerklassifikation

Je klarer der Anwendungsfall, desto einfacher:

  • die Rechtseinordnung (A2 vs. A3, Geozonen)
  • die Auswahl passender Flugparameter (Höhe, Überlappung, Bildmodus)
  • die Wahl geeigneter Datenformate (z. B. GLB, DXF, PV*SOL)

Schritt 2: Rechtliche Rahmenbedingungen für PV-Drohnenflüge klären

2.1 EU-Drohnenkategorien (offen vs. speziell)

Für PV-Planung und -Inspektion gilt in Deutschland meist die EU-Kategorie "offen":

  • Offene Kategorie (OPEN)
    • Drohnen < 25 kg, Flug in Sichtweite (VLOS)
    • Maximal 120 m über Grund
    • Unterkategorien: A1, A2, A36uas-operations.bund.de
  • Spezifische Kategorie (SPECIFIC)
    • Höheres Risiko, z. B. BVLOS, dichter Überflug von Menschenmengen
    • Betriebsgenehmigung / SORA nötig - für PV-Projekte selten relevant

Flüge mit Drohnen bis 25 kg für Gebäudevermessung und PV-Inspektionen fallen in der Regel unter die "offene Kategorie" A1-A3. Je nach Unterkategorie sind EU-Kompetenznachweis und ggf. Fernpilotenzeugnis sowie Registrierung als UAS-Betreiber erforderlich6uas-operations.bund.de

Für Dach- und Fassadenprojekte:

  • A2: dichter an Bebauung und Personen, bei Einhaltung von Mindestabständen
  • A3: größere Sicherheitsabstände, z. B. bei Freiflächenanlagen abseits von Wohnbebauung

2.2 Lizenzen, Registrierung & Versicherung

Für professionelle PV-Projekte sind folgende Punkte Pflicht:

  1. UAS-Betreiberregistrierung (eID)
    • Online beim LBA2ringfoto.de
    • eID gut lesbar an jeder Drohne anbringen
  2. EU-Kompetenznachweis A1/A3
    • Onlineschulung + Prüfung beim LBA oder anerkannten Stellen8drohnenfuhrerschein.de
    • Pflicht für die meisten Drohnen > 250 g oder mit Kamera
  3. EU-Fernpilotenzeugnis A2
    • Zusätzliche Theorie, praktische Selbsteinweisung
    • Nötig für Flüge mit C2-Drohnen nah an Personen4lds.sachsen.de
  4. Haftpflichtversicherung
    • Muss Drohnenbetrieb explizit abdecken (privat oder gewerblich)
    • Ohne Versicherung ist kein Betrieb erlaubt5allianz.de

2.3 Flugzonen, Geozonen & Besonderheiten in den Bundesländern

  • UAS-Geozonen: Öffentliche Karte weist erlaubte, eingeschränkte oder verbotene Bereiche aus (z. B. Kontrollzonen, Industrieanlagen)9dlr.de
  • Naturschutz, Nationalparke, Natura-2000-Gebiete: Strenge Beschränkungen, meist nur mit Ausnahmegenehmigung befliegbar10naturerlebnis.bayern.de
  • Vereinzelt gibt es bundeslandspezifische Verfahren:
    • Neun Bundesländer (z. B. Bayern) haben bestimmte Genehmigungen ans LBA zurückübertragen11bayern.de
    • Andere setzen weiter auf eigene Landesluftfahrtbehörden oder Naturschutzämter12hs-rottenburg.net

Praxis-Tipp:

Nutze immer eine verlässliche Luftraum-App (z. B. DFS-DrohnenApp, Droniq) und prüfe zusätzlich die offizielle UAS-Geozonenkarte. Vertraue nicht ausschließlich dem Geofencing der Drohne - vor allem in der Nähe von Flughäfen, Bundesstraßen, Bahnlinien oder Gewässern.

2.4 Datenschutz & Persönlichkeitsrechte

Gerade bei Dach-PV in Wohngebieten ist Datenschutz entscheidend:

  • Über bewohnten Grundstücken sind Kameradrohnen nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Eigentümer oder Nutzungsberechtigten erlaubt; sichtbare Personen unterliegen der DSGVO13ldi.nrw.de
  • Für professionelle Einsätze gelten die Vorgaben der Datenschutzkonferenz für Kameradrohnen von Privatunternehmen14bfdi.bund.de
  • Keine gezielten Aufnahmen benachbarter Grundstücke - fliege möglichst nur über dem Kundenobjekt
  • Schriftliche Einwilligungserklärungen bei Mehrfamilienhäusern oder Firmengeländen bereithalten

Schritt 3: Das richtige Drohnen-Setup wählen

3.1 Vermessung (RGB / Photogrammetrie)

Für die PV-Planung bewährt:

  • Hochauflösende RGB-Kamera (mind. 20 MP)
  • Weitwinkelobjektiv mit geringer Verzerrung
  • Automatische Flugrouten (Grid-/Mapping-Modus)
  • RTK-Modul für Zentimeter-Positionierung

Mit Airteam lassen sich aus Standard-Bilddaten DIN-konforme 3D-Modelle erstellen. Mit GPS-Drohnen erreicht Airteam nach DIN SPEC 5452-5 ca. 99,7 % Genauigkeit (10 cm auf 40 m Flughöhe), mit RTK bis zu 99,9 % und 1-3 cm Abweichung - optimal für Statik, PV-Layout und Gerüstplanung.

3.2 Thermische Inspektion (PV-Wartung)

Für die Inspektion ist zusätzlich erforderlich:

  • Radiometrische Thermalkamera (mind. 640×512 px)
  • Objektiv mit geeignetem GSD für die Anlagengröße
  • Einstellungen nach IEC TS 62446-3 (ausreichende Einstrahlung etc.)15aerialaccuracy.com

Drohnenbasierte PV-Thermografie senkt die Inspektionszeit von 3-5 Stunden auf ca. 10 Minuten pro Megawatt - bis zu 97 % schneller als manuelle Prüfungen

Mit Airteam kannst du Thermobilder direkt mit dem 3D-Modell verbinden und Fehler per Click-to-Image Navigation gezielt prüfen und dokumentieren.

3.3 Starter-Sets & Flottenaufbau

Vorkonfigurierte Starter-Sets mit Drohne, Zubehör, Schulung und Airteam-Zugang sind optimal bei Neueinstieg oder Teams. Sie gewährleisten:

  • abgestimmte Flugmodi und Parameter
  • schnelle Einsatzbereitschaft
  • zentralen Support

Schritt 4: Flugplanung für PV-Planung

4.1 Objektanalyse & Sicherheitscheck

Vor jedem Flug:

  • Objekt im Geoportal/App auf Luftraumrestriktionen prüfen16de.wikipedia.org
  • Dachform, Neigung, Aufbauten und Umgebung analysieren
  • Start- und Landeplatz auswählen (sicher, ausreichend Platz)
  • Team kurz briefen (Rollen, Notfallabläufe)

4.2 Flugparameter für das Aufmaß

Bewährte Einstellungen:

  • Flughöhe 35-50 m über Dachkante (je nach Objektiv)
  • Frontüberlappung 75-80 %, Seitenüberlappung mindestens 65 %
  • Grid-Muster, ergänzend schräge Orbit-Aufnahmen für Details
  • Keine Wechsel großer Höhen im Flug für optimale Auswertung

Tipp:

Plane lieber einen fokussierten Mapping-Flug und ggf. extra Detailflüge für Anschlüsse oder Schornsteine. Das minimiert Unschärfen und verbessert die Modellqualität.

4.3 Checkliste vor dem Start

  • Wetter: kein Regen, moderater Wind (max. 8-10 m/s)
  • Firmware & App aktuell, RTH-Höhe richtig
  • Akkus voll, Speicherkarten leer
  • eID sichtbar an der Drohne
  • Lizenzen & Einwilligungen vorhanden

Schritt 5: Datenerfassung & 3D-Modelle mit Airteam erstellen

5.1 RGB-Aufnahmen für PV-Planung

  1. Mapping-Flug starten
  2. Automatikflug überwachen - Primat: Sicherheit, nicht manuelles Filmen
  3. Nach dem Flug Bilder überprüfen (Unschärfen, Regentropfen, Lens Flare)

5.2 Upload & 3D-Gebäudemodellierung

  1. Projekt in der Airteam Fusion Plattform anlegen (Adresse, Projekttyp, Hinweise)
  2. Bilder strukturiert hochladen (Projekt_Datum_RGB01)
  3. Airteam erstellt automatisch ein 3D-Modell und digitale Aufmaße

Airteam reduziert den Aufwand um bis zu 90 % gegenüber klassischen Aufmaßen, liefert zentimetergenaue Ergebnisse und unterstützt über 15 Exportformate

Typische Exporte:

  • PV*SOL / Eturnity Daten
  • GLB/OBJ für 3D-Viewer
  • DXF/DWG für CAD
  • JSON für MF Dach oder Branchensoftware

5.3 PV-Layout & Angebot erstellen

Mit den exportierten Daten kannst du in deiner PV-Software:

  • Modulfelder auflegen (inkl. Vorschlägen für Gauben/Aufbauten)
  • Verschattungsanalyse durchführen
  • Wechselrichter- und Stringplanung auslegen
  • Ertragssimulation & Wirtschaftlichkeit berechnen

Ein 3D-Modell unterstützt dich, Kund:innen visuell mitzunehmen und Fragen direkt zu klären. Betriebe, die konsequent digitale Aufmaße und 3D-Modelle nutzen, berichten von 23-38 % höheren Abschlussquoten bei Angeboten

Weiterführend: Für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur PV-Planung mit Drohnen lese PV-Planung mit Drohnen: 97 % schneller.

Schritt 6: PV-Inspektion & Wartung mit Drohnen organisieren

6.1 Inspektionsintervalle planen

Nach DIN EN IEC 62446-1 und Branchenempfehlungen gilt:


Schritt 6: PV-Inspektion & Wartung mit Drohnen organisieren

6.1 Inspektionsintervalle planen

Nach DIN EN IEC 62446‑1 und gängigen Branchenempfehlungen gilt:

  • Gewerbe- und Freiflächenanlagen (>30 kWp): jährliche Inspektion üblich, teils vertraglich vorgeschrieben18tme.eu

Drohnen-Thermografie ermöglicht vollständige Modulprüfungen.

Manuelle Inspektionen testen oft nur 10-25 % der Module, mit der Drohne lassen sich 100 % der Panele erfassen

6.2 Thermografische Drohneninspektion

  1. Zeitfenster wählen
    • Anlage muss unter Last laufen; stabile Einstrahlung, ideal mittags
    • Ziel: Einstrahlung ≥ 600 W/m², klare oder gleichmäßige Bewölkung15aerialaccuracy.com
  2. Flugplanung
    • Parallel zum Modulraster, konstante Höhe
    • Ausreichende Überlappung, Fokus auf stringweise Abdeckung
  3. Aufnahme & Datentransfer
    • Radiometrische Videos/Einzelbilder aufnehmen
    • Daten zusammen mit RGB-Bildern in Airteam hochladen
  4. Auswertung in Airteam
    • 3D-Modell & Thermodaten kombinieren
    • Per Click-to-Image Navigation kritische Stellen gezielt untersuchen
    • Berichte für O&M, Versicherung oder Hersteller exportieren (IEC 62446-3-konform)

Typische Befunde: Hotspots, PID, defekte Bypassdioden, Verschmutzung, Teilverschattung, lose Steckverbindungen19ht-instruments.it

Schritt 7: Ergebnisse dokumentieren & in Prozesse integrieren

Eine strukturierte Dokumentation ist entscheidend für Gewährleistung, Versicherung und Folgeprojekte.

7.1 Für Planung & Angebot

  • 3D-Modelle und Screenshots im Angebot nutzen
  • Modulbelegung, Stringplan und Wechselrichterauslegung als PDF exportieren
  • Dachaufmaß, Flächen und Gefälledaten für Statik und Gerüstbau bereitstellen

7.2 Für Inspektion & Wartung

  • Berichte nach IEC 62446-1/-3 strukturieren (Anlagendaten, Messbedingungen, Befunde, Maßnahmen)
  • Thermobilder eindeutig zu Modulen/Strings referenzieren
  • Wiederkehrende Inspektionen vergleichen, Trends erkennen

Mit Airteam verwaltest du Projekte zentral und kannst Exporte für alle Gewerke bereitstellen. Über 5.000 Unternehmen haben mit Airteam mehr als 70.000 Projekte digital vermessen und dokumentiert - ein klarer Beleg für die Alltagstauglichkeit digitaler Prozesse.

Typische Fehler - und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Flugrecht nicht sauber geklärt

  • Kein A2-Schein, fehlende Eigentümer-Einwilligung, keine dokumentierte Geozonenprüfung

Lösung:

  • Lizenzen immer aktuell halten
  • Für jedes Projekt: Kurzprotokoll zu Lizenzen, eID, Versicherung, Einwilligungen, Geo-Check

Fehler 2: Falsche Flugparameter für das Aufmaß

  • Zu geringe Überlappung, wechselnde Höhen, falsche Kamerawinkel - löchriges 3D-Modell

Lösung:

  • Standard-Templates für Mapping-Flüge im Team definieren
  • Testflüge durchführen, Mindeststandards festlegen

Fehler 3: Thermografie ohne Normbezug

  • Flüge mit zu niedriger Einstrahlung, wechselnder Bewölkung oder falscher Emissivitäts-Einstellung

Lösung:

  • IEC 62446-3 kennen und anwenden
  • Inspektionszeit, Einstrahlung und Wetter dokumentieren

Fehler 4: Daten nicht wiederverwenden

  • 3D-Modelle nur fürs Angebot, keine Integration in Wartung oder BIM

Lösung:

  • Datenformate so wählen, dass Statik, Planung und O&M direkt profitieren
  • Standardisierte Inspektions- & Wartungspakete für Bestandskunden anbieten

Nächste Schritte: So startest du 2026 mit professioneller PV-Drohnenplanung

  1. Rechts-Check machen
    • Lizenzen (A1/A3, A2), eID, Versicherung, Geozonen-Know-how prüfen
  2. Technik standardisieren
    • Drohnen-Setups definieren (Planung, Thermografie)
    • Interne Checklisten für Flug und Datenupload entwickeln
  3. Pilotprojekt mit Airteam durchführen
    • 1-2 typische Dächer oder ein Solarpark mit Drohne und Airteam vermessen
    • Resultate mit bisherigen Methoden vergleichen (Zeit, Genauigkeit, Fehlerquote)
  4. Services ausbauen
    • PV-Planung, Bestandsaufnahme, Dach-/Fassadenvermessung und Thermoinspektion als klare Dienstleistungen anbieten

Teste den kompletten Workflow - buche einfach eine kostenlose Live-Demo oder nutze die Airteam Plattform direkt für dein eigenes Projekt.

FAQ: Häufige Fragen zur PV-Planung & -Inspektion mit Drohnen (Deutschland, 2026)

1. Brauche ich für jede Drohne einen A2-Schein?

Nein. Entscheidend sind Drohnenklasse, Gewicht und Einsatzszenario:

  • Leichte C0-Drohnen (<250 g und ohne spezielle Kamerafunktion) erfordern meist keinen A2-Schein.
  • Bei typischen Vermessungs- und Inspektionsdrohnen (C1/C2) im Wohngebiet ist das Fernpilotenzeugnis A2 fast immer nötig, um rechtssicher und ortsnah zu fliegen20de.wikipedia.org.

Im Zweifel Herstellerklassifizierung und LBA-Vorgaben prüfen.

2. Darf ich PV-Anlagen meiner Kunden inspizieren, wenn niemand vor Ort ist?

Ja, wenn alle rechtlichen Vorgaben erfüllt sind:

  • Schriftliche Einwilligung des Eigentümers oder Betreibers (inkl. Datenschutzklausel)
  • Klare Begrenzung des Fluggebiets
  • Datenschutz und Persönlichkeitsrechte beachten (keine Nachbargrundstücke überfliegen)13ldi.nrw.de

3. Lohnt sich Drohnentechnik auch für kleine Dächer (<100 m²)?

Oft ja. Gerade bei schwer zugänglichen Dächern sparst du Zeit, erhöhst die Sicherheit und erhältst bessere Planungsdaten. Mit passenden Flatrates oder Credits sind die Kosten pro Projekt auch für Einfamilienhäuser attraktiv.

4. Wie oft sollte ich eine PV-Anlage per Drohne inspizieren lassen?

Für gewerbliche Anlagen und Solarparks ist mindestens eine jährliche Thermoinspektion sinnvoll; für kleine Dachanlagen alle 2-4 Jahre oder bei Auffälligkeiten.18tme.eu Viele Versicherer akzeptieren Drohnenberichte als Wartungsnachweis.

5. Sollte ich selber fliegen oder externe Piloten einsetzen?

Das hängt vom Betrieb ab:

  • Eigene Drohne & Schulung lohnen sich bei regelmäßigem Einsatz und kurzfristigem Bedarf.
  • Externe Piloten sind sinnvoll bei Einzelprojekten oder anspruchsvollen Flügen (Innenstadt, große Parks).

Mit Airteam kannst du beide Wege gehen: Selbst fliegen und die Cloud-Auswertung nutzen oder auf ein Netzwerk erfahrener Drohnenpiloten zugreifen.